
Ganze 14 Gemeinden in Südtirol sind „vom Aussterben bedroht“, also abwanderungsgefährdet. Die Landesregierung zieht die Notbremse und denkt darüber nach, wie sie dieser Tatsache entgegenstreben könnte. In den nächsten zehn Jahren werden den Gemeinden Brenner, Glurns, Martell, Moos in Passeier, Mühlwald, Prettau, Proveis, Schluderns, Schnals, St. Pankraz, Ulten, Stilfs, Truden und Waidbruck an die 2,5 % Abwanderung der jetzigen Einwohner vorausgesagt. Dies errechnete das Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO der Handelskammer.
Nun soll die Wirtschaft in den Gemeinden wieder belebt und auch die Nahversorgung garantiert werden. Vor allem das letzte Geschäft und der letzte Gasthof sollten in einem Ort erhalten bleiben. Das Thema Abwanderungen wird ein ständiger Programmpunkt der nächsten Sitzungen der Landesregierung bleiben.

